Werbung

Vom Sinn und Unsinn der Werbung. Naja, ich bin mit Schauma Shampoo aufgewachsen und kenne noch das Anstandsstück. Ich kannte Twix, als es noch Raider war und weiß, warum Hanuta so heißt.

Und was sagt mir das alles? Nichts, denn: ich mag Raider nicht. Und ich würde es mir auch nicht kaufen, wenn Johnny Depp dafür Werbung machen würde.

Werbung kann sooo unterhaltsam sein, und gleichzeitig ist es furchtbar nervig. Vor allem, wenn man selbst für sich welche machen soll. Ja, gut ich bin für den Preis nominiert, deshalb muss ich also wohl die SAu durchs Dorf treiben. Warum? Weil ich die Kohle brauche.

Darüber redet man nicht gerne. Über Geld und Verkaufszahlen. In Amerika schon, und auch, wenn man mit beidem zufrieden ist. Aber zugeben, dass man wenig Geld und schlechte Verkaufszahlen hat? Nein, das sagt man nicht.

Ich sag es aber. Weil ich das ändern will. Ich mach das Autorendings nur so lange, wie ich mir das leisten kann. Und wenn das nicht bald besser wird, dann könnte das bald zu Ende sein, Preisnominierungen hin oder her. Ich will gar nicht in die Topcharts und ich verkauf auch nicht meine Seele für irgendwas; alles, was ich will, ist, genug Geld zu bekommen, um rechtfertigen zu können, keine Brötchen verkaufen zu müssen (aufmerksame Leser wissen, dass das meine Alternative sein könnte. Ja, ich hab auch was anderes gelernt, aber da sind Kind und Hund und ...). Naja, und deshalb treib ich die Sau mal durchs Dorf. 

Am liebsten würde ich auch allen meine Bücher schenken und wir machen Party ... aber stattdessen müsst ihr jetzt eine Weile ertragen, dass ich wie alle anderen schreie: KAUFT MEINE BÜCHER. Verschenkt sie, empfehlt sie weiter, rezensiert sie. Und ertragt eine Weile, dass ich verstärkt werbe. Sorry.

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