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Kurz vor knapp, Spieleblog Teil 10

Ich hab im Kurztext angeteasert, dass ich Sorgen oder gar Angst hätte. Hab ich aber nicht. Warum? Es könnte noch einiges schief laufen. Das Maximum wäre: Die Leute langweilen sich.

Das glaube ich nicht. Ich habe jetzt unzählige Testspiele hinter mir und eines war ich nie: gelangweilt.

Aber warum hab ich keine Angst?

Naja, ganz richtig ist das nicht, ein itsy-bisschen Sorgen habe ich schon, aber Angst ist ja ein Gefühl, welches seine Berechtigung hat, wenn etwas Gefährliches passieren kann. Ich glaube, diese Hürde hab ich schon genommen. Das Gefährlichste war, sich aufzuraffen und dann zu scheitern. Aber das kam nicht in Frage.

Und wenn die Leute das Spiel blöd finden? Hm ... Ich war die ganze Zeit hier transparent. Die Leute, die das Spiel bisher gekauft haben, sind meistens keine Fremden. Sie kennen meine Produkte und haben unbesehen gekauft, weil sie mögen, was und wie ich etwas mache. Ich habe jeden Schritt dokumentiert und wer es wissen will und wollte, kann sehen, was er bekommt.

Wovor also Angst haben? Ich habe keinerlei falsche Versprechen gemacht, im Gegenteil. Ich habe 12 Figurenkarten versprochen und liefere 31. Ich habe den Keller direkt mit eingebaut, obwohl es natürlich deutlich mehr Arbeit war. Ich werde in allen möglichen Bereichen noch zusätzliche Gimmicks und Dinge einbauen, die meinen Kunden Freude machen.

Warum? Weil ich es kann und will.

Dafür verzichtete ich auf das Massenpublikum. Was nur deswegen schade ist, weil sich dann die Möglichkeit von Add-ons irgendwie nicht so lohnt. Die Erfahrung ist ja: Zusatz/Nachfolgerdinge verkaufen sich deutlich schlechter. Wenn also nur ein Drittel der Leute zb später einen Zusatz haben wollen würde, wäre das ein Aufwand für wenige, der vermutlich nicht bezahlbar ist.

Aber mal schauen. Wer weiß, was passiert? Ich nicht.

Die Grafiken sind nun fast alle auf dem Weg zur Druckerei oder schon wieder da in Form von Spielmaterial. Bald bauen wir die Schachteln auf und dann werden sie befüllt. Ein bisschen wie Weihnachten.

Ich werde keine Zeit zum Verschnaufen haben, denn die nächsten Aufträge warten schon und scharren mit den Hufen.

Darum: Auf gehts, immer weiter, immer vorwärts!

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